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Mojca Erdmann

Praised by critics and loved by audiences for her beauty of tone and impeccable artistry, soprano Mojca Erdmann is a mainstay in the international music scene. Of her return to the Metropolitan Opera in 2012, the New York Times wrote “Mojca Erdmann brought a sweet, beguiling voice and a demure sincerity to Susanna”. Known for her versatility in repertoire ranging from baroque to contemporary music, the BBC Music Magazine praised her as an “interpreter of major gifts”.

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  • 07.05.2017 - Interview mit Mojca Erdmann: „Kleine Filme für die Zuhörer“

  • Sie steht als Opernstar auf den weltberühmten Bühnen, ob in New York, Mailand oder München. Ob als Susanna in Mozarts „Figaro", als Sophie im „Rosenkavalier" oder als Bergs in höchsten Tönen singende Lulu. Mojca Erdmann, in Hamburg geboren, gehört zu den vielseitigsten Sopranistinnen unserer Zeit, sie ist auch sehr gefragt als Interpretin Neuer Musik – kürzlich sang sie die Uraufführung der „Requiem-Strophen" von Wolfgang Rihm, der schon mehrere Werke für sie komponiert hat. Am Donnerstag ist die 41-Jährige in Ulm zu erleben, im Konzert des Württembergischen Kammerorchesters im Kornhaus: mit sechs Schubert-Liedern.

    Mussten Sie in der Schule viele Gedichte auswendig lernen, das „Heidenröslein" zum Beispiel?

    Mojca Erdmann: Ich erinnere mich nicht mehr an alles, aber die Texte dieser Schubert-Lieder sind schon ganz gut drin. Vor allem „Die Forelle". In meiner Heimatstadt Hamburg sang ich in einem Kinderchor, und da fuhren wir einmal nach Wales zu einem Wettbewerb, wo einzelne Chormitglieder auch solistisch gegeneinander antraten. 60 Kinder mussten alle „Die Forelle" singen, auf Englisch, Deutsch oder Walisisch. Ich gehörte zu den letzten drei im Wettbewerb, also „Die Forelle" habe ich für mein Leben lang genug gehört. Ich singe das Lied jetzt glaube ich zum ersten Mal seit meiner Kindheit wieder (lacht).

    „Gretchen am Spinnrad" gehört jetzt auch zum Konzertprogramm. Haben Sie mal davon geträumt, das Gretchen in Goethes „Faust" auf der Bühne zu verkörpern?

    „Ach neige, du Schmerzensreiche" habe ich im Deutschunterricht rezitiert. Aber in Schumanns „Faust-Szenen" habe ich das Gretchen gegeben – singend. Schauspielerin zu sein, das wäre auch toll, aber die Ausbildung habe ich leider nicht.

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