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Rolando Villazón

Rolando Villazón is among the most versatile artists alive today, maintaining successful careers as a stage director, novelist, and TV personality next to his on-stage career. His singularly beautiful voice and arresting stage presence have prompted critics to hail him as “better than ever before…the sound of his voice is phenomenal…few tenors of such vocal power can shape such pianissimi” (Süddeutsche Zeitung) and “his artistry as astonishing as ever, fusing sound, sense and gesture in an uncompromising quest for veracity” (The Guardian).

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  • 30.07.2017 - Open-Air-Konzert mit Rolando Villazón und Pumeza Matshikiza beim Schloss Salem

  • „Sommernachtsmusik“ hieß das Motto einer Open-Air-Veranstaltung mit dem mexikanischen Star-Tenor Rolando Villazón im reizvollen Salemer Schlosshof mit seiner landschaftlich bezaubernden Umgebung. Villazón erwies sich vom ersten Moment an auch als moderierender Witzbold, wie man ihn aus Fernsehübertragungen von der Verleihung der Echo-Klassik-Preise kennt.

    Mit einer Arie aus Jules Massenets „Le Cid“ demonstrierte Villazón seine phänomenale Stimmbeherrschung. Ihm genügt bloßer Gesang, um seine Hörer zu betören. Pumeza Matshikiza ließ mit berührendem Timbre die Figur der Micaela aus Bizets „Carmen“ lebendig werden. Ihr Auftritt im blasslilafarbenen Abendkleid wurde bejubelt. Während sich allmählich die Dämmerung begab, folgten weitere Arien und Duette. 

    Ein versöhnlich zelebriertes Intermezzo aus Puccinis „Manon Lescaut“ verjagte alle Alltagssorgen. Villazón erhielt Bravorufe für eine Arie aus Giuseppe Verdis „Corsaro“ und besonders für seinen lange gehaltenen Schlusston. Matshikiza beschwor mit dem „Lied an den Mond“ aus Dvoráks „Rusalka“ zumindest musikalisch eine warme Sommernacht. Begeisterung löste das walzerselige Duett „Lippen schweigen“ aus Lehárs „Lustiger Witwe“ aus.

    m zweiten Teil des Programms erklangen Stücke aus spanischen Zarzuelas und amerikanischen Musicals. Bei einer Ravel-Arie und Gershwins „Summertime“ lief Matshikiza zu großer Form auf. Das Duett „Tonight, tonight“ aus Bernsteins „West Side Story“ sollte den Abschied markieren, doch das tobende Publikum erklatschte sich das Trinklied aus Verdis „Traviata“, eine superlangsame Wiederholung von „Lippen schweigen“ und am Ende eine Hommage an die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba als Zugaben.

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